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Windows und macOS
Ein Windows- oder macOS-Computer arbeitet über ein externes KNX/IP-Gateway als Busrekorder für KNXSENSE.

So arbeitet der Rekorder.
Der KNXSENSE-Rekorder wird als Hintergrunddienst auf dem Computer installiert: unter Windows als geplante Aufgabe, unter macOS als LaunchDaemon. Er startet mit dem Computer und verlangt keine Anmeldung; den Computer können Sie nebenher ganz normal für andere Arbeit nutzen.
Der Rekorder liest den Bus mit und schreibt nie darauf. Die Verbindung wird von der Anlage nach außen aufgebaut; offene Ports, ein VPN oder eine feste IP-Adresse sind daher nicht nötig. Der Rekorder funktioniert auch hinter einer geteilten Provider-IP-Adresse.
Für die Aufzeichnung muss der Computer dauerhaft eingeschaltet sein, und die Anlage braucht einen Internetanschluss.
- Technische Daten
- Anbindung an den KNX-Bus
- Externes KNX/IP-Gateway
- Betriebssystem
- Windows 10 oder 11 (64-bit)
macOS 11 oder neuer - Installation
- Hintergrunddienst: geplante Aufgabe
oder LaunchDaemon - Netzwerkanschluss
- Ethernet (empfohlen) oder WLAN
- ETS-Tunnelverbindungen
- Nur beim Tunneln
KNXSENSE-kompatible Modelle
- Windows 10 (64-bit)
- Windows 11 (64-bit)
- macOS 11 oder neuer
So gelangen Telegramme in die Aufzeichnung.
Der Computer sieht den Busverkehr über die KNX/IP-Gateways der Anlage.
Ein einziger Rekorder liest bis zu 16 KNX/IP-Gateways gleichzeitig mit und bildet daraus eine durchgehende Aufzeichnung. In einer großen Anlage kann zum Beispiel an jeder Linie ein eigenes Gateway sitzen.
Für die Aufzeichnung müssen keine Telegramme von einer Linie auf die andere geroutet werden, der Verkehr zwischen den Linien nimmt also überhaupt nicht zu. Wird dasselbe Telegramm gleichzeitig über zwei Schnittstellen gesehen, wird es nur einmal aufgezeichnet.
KNXSENSE gleicht die gesehenen Adressen mit Ihrem ETS-Projekt ab und zeigt sofort, welche Linien und Geräte in der Aufzeichnung enthalten sind und welche fehlen.
Der KNX-Bus im Browser.
Jedes Telegramm, das der Computer über die KNX/IP-Gateways der Anlage sieht, wird millisekundengenau auf unseren sicheren Servern aufgezeichnet — rund um die Uhr, auch dann, wenn Sie nicht vor Ort sind.
Die Historie reicht rollierend 400 Tage zurück, Telegramm für Telegramm. Sie können sie im Browser auf jedem Gerät einsehen, ganz ohne ETS.
ETS-Fernzugriff über die Schnittstelle, ohne VPN.
Die Verbindung läuft als ETS-Tunneling über KNXSENSE. Sie öffnen den Tunnel in der Benutzeroberfläche, danach verbindet sich die ETS mit dem KNX-Bus der Anlage.
Der Rekorder nimmt nie die letzte freie Tunnelverbindung der Schnittstelle. Sind alle Verbindungen belegt, gibt er seine eigene ab und kehrt zurück, sobald wieder eine frei ist.
Bietet die Schnittstelle Multicast-Routing an, nutzt der Rekorder dieses. Dann werden überhaupt keine Tunnelverbindungen belegt.
Der Fernzugriff ist in der Monatsgebühr von KNXSENSE enthalten. Ein separates Portal, eine Lizenz, Portweiterleitungen oder ein VPN sind nicht nötig.
Ihren Computer als Rekorder in Betrieb nehmen.
Sie wählen das Betriebssystem und erhalten einen fertigen Befehl. Unter Windows führen Sie ihn in PowerShell aus, unter macOS im Terminal, in beiden Fällen mit Administratorrechten. Der Befehl enthält einen einmaligen Installationscode, der eine Stunde gültig ist.
Die Installation lädt einen eigenen Python-Interpreter von python.org auf den Computer herunter und prüft dessen Prüfsumme und die Signatur des Herausgebers. Eingehende Ports öffnet sie dabei nicht.
Die Installation deaktiviert den Ruhezustand im Netzbetrieb, damit in der Aufzeichnung keine Lücken entstehen. Der Computer muss im selben lokalen Netz hängen wie das KNX/IP-Gateway, am besten per Kabel, und ausgehende HTTPS-Verbindungen müssen erlaubt sein.
- ETS-Projekt importierenNamen und Struktur aus dem Projekt in KNXSENSE
- Betriebssystem wählenWindows oder macOS
- Fertigen Befehl ausführenEin Einmalcode, den Rest erledigt die Installation
- Aufzeichnung läuftDas erste Telegramm vom Bus der Anlage bestätigt die Verbindung
Die Inbetriebnahme erfolgt einmalig. Sobald Updates für den Rekorder erscheinen, werden sie automatisch auf dem Computer installiert. Dafür ist weder ein Eingriff Ihrerseits noch ein Besuch vor Ort nötig.
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